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Rosi und das Riesenrad

Es war einmal ein kleines Ferkel namens Rosi. Rosi hatte rosa Ohren, einen kleinen Ringelschwanz und liebte es, neugierig in der Welt herumzuschnüffeln. Eines sonnigen Nachmittags ging Rosi mit ihren Freunden, der quirligen Ente Karl und dem flauschigen Lamm Lotte, zum großen Jahrmarkt. Überall leuchteten bunte Lichter, und es roch nach Zuckerwatte und frischen Waffeln. Rosi tanzte aufgeregt von einem Fuß auf den anderen. "Schaut mal!", rief Karl und zeigte auf ein riesiges, buntes Rad, das sich langsam in den Himmel drehte. Es war das Riesenrad! Rosi hatte es noch nie zuvor gesehen. Es sah so groß aus, und die kleinen Gondeln schwebten hoch oben. Ein bisschen mulmig wurde ihr im Bauch, aber auch sehr, sehr neugierig. "Sollen wir fahren, Rosi?", fragte Lotte sanft. Rosi nickte zögernd. "Ist es nicht zu hoch?", fragte sie leise. Karl lachte. "Keine Sorge, Rosi! Das wird ein Riesenspaß! Ich halte deine Hand." So nahmen die drei Freunde all ihren Mut zusammen und stellten sich in die Schlange. Bald waren sie an der Reihe. Rosi, Karl und Lotte kletterten in eine kleine, blaue Gondel. Die Gondel war weich und gemütlich. Ein netter Mann machte die Tür zu und lächelte ihnen zu. Langsam, ganz langsam, begann sich das Riesenrad zu drehen. Die Gondel hob ab und Rosi kniff ihre Augen fest zusammen. "Mach sie auf, Rosi!", rief Karl. "Es ist wunderschön!" Rosi öffnete vorsichtig einen Spalt, dann beide Augen ganz weit. Oh, wie erstaunlich! Von hier oben sahen die Zuckerwattestände winzig aus wie Spielzeuge. Die vielen Menschen waren kleine Punkte, die hin und her wuselten. Die Musik klang wie ein leises Lied. Sie schwebten immer höher. Rosi kicherte vor Freude. Sie konnte den ganzen Jahrmarkt überblicken und sogar die Bäume am Waldrand sehen. Es war, als würde sie fliegen! Als sie ganz oben waren, hielt das Riesenrad einen Moment inne. Rosi fühlte sich wie eine kleine Königin der Lüfte. Die Brise strich sanft durch ihre rosa Ohren. Viel zu schnell neigte sich die Fahrt dem Ende zu. Die Gondel schwebte sanft wieder nach unten, bis sie festen Boden unter den Füßen hatten. Rosi sprang heraus, ihre Augen glänzten. "Das war das Allerbeste!", rief sie. "Ich war gar nicht mehr ängstlich! Es war soooooo schön!" Karl und Lotte lächelten. Sie waren froh, dass Rosi so mutig gewesen war. Rosi fühlte sich stark und glücklich. Müde, aber voller schöner Erinnerungen an ihren aufregenden Tag auf dem Jahrmarkt, machte sich Rosi auf den Heimweg. Sie wusste, dass sie heute Nacht von bunten Lichtern und hohen Fahrten träumen würde.

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