Elara der Elefant und die Traumreise
Es war einmal, tief in einem gemütlichen Kinderzimmer, da lebte ein kleiner Elefant namens Elara. Elara hatte weiche, graue Haut und Augen, die funkelten wie kleine Sterne. Aber heute Abend funkelten ihre Augen nicht, denn Elara konnte einfach nicht einschlafen. Sie rollte sich von einer Seite auf die andere, zählte die bunten Punkte an der Zimmerdecke und lauschte den leisen Geräuschen der Nacht. Alle anderen schliefen schon, sogar ihre Mama, die ganz sanft schnarchte. Elara fühlte sich ein bisschen allein und ein kleines bisschen traurig. Da sprach eine leise, aber sehr warme Stimme: „Was ist denn los, mein Schatz? Warum bist du noch wach?“ Es war Herr Kuschelmich, der alte, weiche Teddybär, Elaras allerbester Freund. Er saß auf dem Kissen neben ihr und blickte sie mit seinen Knopfaugen besorgt an. Elara seufzte. „Ich kann nicht einschlafen, Herr Kuschelmich. Mir ist langweilig, und ich vermisse Mama, obwohl sie ganz nah ist.“ Herr Kuschelmich nickte verständnisvoll. „Ich habe da eine Idee“, flüsterte er. „Wir machen eine kleine Traumreise. Willst du mitkommen?“ Elara rieb sich die Augen und nickte aufgeregt. Eine Traumreise? Das klang wunderbar. „Schließ deine Augen ganz fest“, sagte Herr Kuschelmich. „Stell dir vor, wie wir auf einer weichen Wolke schweben, ganz sanft. Wir fliegen über Bäume, die so hoch sind, dass sie den Himmel berühren, und dann landen wir in einem geheimnisvollen Traumwald.“ Elara schloss die Augen und stellte es sich vor. Plötzlich schien der Raum ein bisschen heller, und sie spürte, wie sie schwebte. Sie sah bunte Blumen, die im Dunkeln leuchteten, und Glühwürmchen tanzten wie kleine Lichter um sie herum. Der Wald duftete nach süßen Beeren und frischem Gras. „Schau mal“, flüsterte Herr Kuschelmich, „da ist eine kleine Füchsin, die in ihrem Bau ganz fest schläft. Und dort oben, auf dem Ast, kuschelt sich ein Eichhörnchen an seine Mama.“ Elara sah die schlafenden Tiere und bemerkte, wie friedlich sie aussahen. Sie waren alle sicher und geborgen. Ein warmer, weicher Wind strich durch Elaras Fell. Sie gähnte. Der Traumwald war so schön und so friedlich. Sie fühlte sich nicht mehr allein, denn Herr Kuschelmich war ja bei ihr. Seine weiche Teddybär-Wange lag an ihrer, und sein Fell roch so vertraut. „Ich glaube, ich werde müde“, murmelte Elara. Herr Kuschelmich legte seinen kleinen Arm um sie. „Das ist gut, mein Schatz. Bald werden wir auch schlafen, hier im Traumwald, bis die Sonne wieder scheint.“ Und so kuschelten sich Elara, der kleine Elefant, und Herr Kuschelmich, der weiche Teddybär, ganz fest aneinander und schliefen ein, träumend von leuchtenden Blumen und sanften Wolken, bereit für einen neuen, schönen Morgen.
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