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Luisa die Lama und Finns Regenbogen-Traum

Der kleine Finn gähnte. Seine Augen wurden schwer, so schwer wie zwei kleine Kieselsteine. Luisa, das flauschige Lama mit den langen, weichen Wimpern, bemerkte es sofort. Sie stupste Finn sanft mit ihrer Nase an. "Schlafenszeit, kleiner Schatz?", fragte Luisa mit einer ganz leisen, beruhigenden Stimme. Finn nickte langsam. Luisa wusste genau, was zu tun war, um ihn sanft ins Land der Träume zu begleiten. "Komm mit", flüsterte Luisa. "Wir machen eine Traumreise!" Sie schloss ihre Augen und Finn tat es ihr gleich. Plötzlich sahen sie einen wunderschönen, leuchtenden Regenbogen. Er war so groß und farbenfroh, dass er den ganzen Himmel berührte. Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett tanzten miteinander und bildeten eine leuchtende Brücke. Luisa und Finn schwebten sanft auf den Regenbogen zu, als wäre er eine ganz weiche, bunte Rutschbahn. Der Regenbogen führte sie zu einem ganz besonderen Ort. Dort stand ein riesiger Berg, aber es war kein Berg aus Stein. Es war ein riesiger, wackeliger Puddingberg! Er duftete süß nach Vanille und Schokolade. Finn kicherte leise. "Ein Puddingberg!", murmelte er. Luisa lächelte. Der Berg war so weich, dass man sich einfach hineinlehnen konnte. Überall lagen kleine, bunte Früchte wie Edelsteine auf der weichen Oberfläche. Oben auf dem Puddingberg, ganz sanft leuchtend, entdeckten sie eine kleine Glühbirne. Sie war nicht hell wie eine normale Lampe, sondern strahlte ein ganz warmes, beruhigendes Licht aus, das sich wie eine Decke über den ganzen Berg legte. Das Licht zeigte ihnen einen kleinen, glitzernden Pfad, der weiterführte. "Folgen wir dem Licht?", fragte Luisa leise. Finn nickte schon fast im Schlaf. Der Pfad führte sie zu einem ganz besonderen Karussell. Es war nicht laut oder schnell, sondern drehte sich ganz langsam im Kreis. Auf ihm saßen keine Pferde, sondern weiche, flauschige Wolken, auf denen man sitzen konnte. Eine ganz leise, zarte Melodie spielte, die sich anhörte wie das Rascheln der Blätter im Wind oder das sanfte Plätschern eines Baches. Luisa und Finn setzten sich auf eine weiche Wolke und ließen sich vom Karussell tragen. Auf einer der Wolken, direkt vor Finn, lag etwas ganz Besonderes. Es war ein kleiner, funkelnder Gamecontroller, aber er sah nicht aus wie die, die Finn kannte. Dieser Controller war aus Licht gewebt und schimmerte in allen Farben des Regenbogens. Als Finn ihn sanft berührte, explodierten keine lauten Geräusche oder schnelle Bilder. Stattdessen schwebten Tausende von winzigen, schlafenden Sternchen in die Luft und tanzten langsam um ihn herum. Sie waren wie kleine Seifenblasen, die ganz leise zerplatzen und dabei sanfte Farben freigaben. Finns Augen wurden noch schwerer. Die schwebenden Sternchen und die sanfte Melodie des Karussells umhüllten Finn wie eine warme Decke. Luisa schmiegte sich ganz nah an ihn. "Schlaf gut, mein kleiner Freund", flüsterte sie. Finn war schon fast eingeschlafen, sein Kopf ruhte sanft an Luisas flauschigem Hals. Er träumte von bunten Regenbogen, die nach süßem Pudding schmeckten, und von leuchtenden Glühbirnen, die ihm den Weg in die schönsten Träume zeigten. Das Karussell drehte sich immer langsamer, bis es ganz still stand, und Finn war tief und fest eingeschlafen.

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