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Melonis großer Traum vom Fliegen

Es war einmal ein neugieriges Eichhörnchen namens Finn. Finn liebte es, im Wald herumzutollen. Eines sonnigen Morgens fand er eine große, runde Melone, saftig grün und ganz allein. „Hallo“, piepste Finn. Die Melone, die Meloni hieß, rollte ein kleines Stück. „Ich wünschte, ich könnte fliegen“, murmelte Meloni traurig. „Ich bin so schwer und kann nur rollen.“ Finn dachte nach. Fliegen? Das war ein großer Wunsch für eine Melone. Er wollte Meloni unbedingt helfen. Er erinnerte sich an die weise alte Sonnenblume am Rande des Feldes. Ihr Name war Sonnenfried und sie wusste immer Rat. „Komm, Meloni“, sagte Finn, „wir fragen Sonnenfried!“ Mühsam schob Finn die Meloni über das Feld, bis sie bei der riesigen Sonnenblume ankamen. „Oh, weiser Sonnenfried“, begann Finn, „Meloni hat einen Traum. Sie möchte so gerne fliegen.“ Sonnenfried nickte ihren großen Kopf. „Ein schöner Traum! Du brauchst etwas Leichtes, das dich trägt: einen großen, roten Ballon!“ Finn strahlte. Ein Ballon! Er machte sich sofort auf die Suche. Er suchte und entdeckte etwas Leuchtendes. Es war ein wunderschöner, kirschroter Ballon, der an einem Ast hing und sanft im Wind schaukelte. Finn schnappte ihn und rannte zurück zu Meloni und Sonnenfried. Vorsichtig band Finn den Faden des Ballons an Melonis Stiel. „Bist du bereit?“, fragte er aufgeregt. Meloni zitterte vor Freude. Der Ballon zog und zog, und langsam, ganz langsam, hob Meloni vom Boden ab! „Ich fliege!“, rief Meloni glücklich. Sie schwebte sanft über das Gras, ein kleines Stückchen in den blauen Himmel hinein. Finn und Sonnenfried lachten und winkten ihr zu. Meloni genoss die Aussicht von oben. Die Welt sah so klein und friedlich aus. Sie schwebte eine Weile herum, drehte sich sanft im Wind und fühlte sich leichter als je zuvor. Es war genau so, wie sie es sich immer gewünscht hatte. Der rote Ballon hielt sie sicher in der Luft. Nach einer Weile spürte Meloni, wie der Ballon sie langsam wieder nach unten zog. Ganz sanft landete sie wieder auf dem weichen Gras, genau dort, wo sie gestartet war. „Danke, Finn! Danke, Sonnenfried!“, rief Meloni. „Mein Traum ist wahr geworden!“ Finn umarmte die glückliche Melone. Sonnenfried lächelte: „Manchmal brauchen Träume nur einen guten Freund.“ Der Tag war voller Abenteuer. Die Sonne ging langsam unter. Finn gähnte. Meloni war müde, aber sehr glücklich. Zeit, von Flügen zu träumen.

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